Sabine Steding ist Fachzahnärztin für Kieferorthopädie und eine von wenigen Seydlitz-Kunden, die sich trauen, Farbe gezielt einzusetzen. So wurde es möglich, die Praxis vom Eingang bis zum Behandlungsraum komplett in einem fortlaufenden Farbkonzept zu planen.
Seydlitz richtet ein. Private und gewerbliche Kunden. Mit Büromöbeln unserer Partner Haworth und Sedus planten und realisierten wir in Dessau und Hameln die komplette Einrichtung einer Unternehmensgruppe.

Objekt von Seydlitz gewinnt Think Forward Wettbewerb
Seydlitz realisierte eines der größten Objekte in Deutschland mit dem Haftextil Gecko von creation baumann. In der Synagoge „Etz Caim“ in Hannover wurden 4,20 m hohe Glaswände mit dem Gecko Crypta versehen. Ingesamt sind 150 lfm Gecko in perfekter handwerklicher Qualität von unseren Raumausstattern verarbeitet worden.
Was könnte besser zur schnell wechselnden Mode passen, als Möbelklassiker, die mit ihrem zeitlosen Design Ruhe und Beständigkeit ausstrahlen?

Wir lieben zeitlose Einrichtung. Der schweizer Architekt Fritz Haller entwarf 1962 ein Möbelsystem, das sich seither international zu einem der markstärksten Baukasten-Systeme etabliert hat. Der Hauptfokus von Haller liegt auf der ständigen Anpassbarkeit, Erweiter- und Veränderbarkeit seiner Systeme, die er grundsätzlich als Baukasten entwarf .
Versprochen ist versprochen. Da war unsere Skizze des Raumes. Eine Bibliothek sollte es werden. Und Architekt Wolfgang M. Pax hatte genaueste Vorstellungen. Denn hatte er dem Gebäude auf dem Conti-Campus in Hannover ein weiteres Geschoss hinzugefügt.
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Wenn uns Architekten bitten, Einrichtungs-
vorschläge zu machen, sind wir in unserem Element. Das hannoversche Architekturbüro Poos und Isensee gewann in Österreich den internationalen Wettbewerb zum Neubau für die Landesregierung. Seydlitz lieferte die Möbel…
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Matthias Herter versteht was von Kunst. Fein abgestimmt findet man bei MERAVIS (vormals Reichsbund Wohnungsbau) über 5 Etagen unter anderem Arbeiten von hochkarätigen Künstlern wie Arvid Boecker, Michael Laube und Matthias Meyer. Dass Seydlitz die Räume einrichtete, scheint nebensächlich. Glücklicherweise, denn die klare Formensprache der Möblierung lässt genug Raum für Mensch und Vision.
Office Ergonomie am Arbeitsplatz: Der Schreibtisch
von Klaus Seydlitz
26. Januar 2012
Der beste Partner für einen guten Stuhl ist ein guter Tisch. Das gilt vor allem im Büro, denn hier verbringen viele von uns nicht nur die meiste Zeit des Tages, sondern tun dies auch in relativ starrer Haltung. Umso wichtiger ist ein Schreibtisch, der die Anforderungen an einen modernen Arbeitsplatz erfüllt. Ein Tisch, der zu einem festen Bestandteil der Büroumgebung wird und dabei so flexibel ist, dass er zu gesunder Bewegung und produktiver Kommunikation animiert – und der sich wechselnden Anforderungen anpassen kann. Mit unseren sechs Tipps möchten wir Ihnen ein paar Anregungen geben, die Ihnen bei der Suche nach dem richtigen Schreibtisch helfen sollen.
Richtige Höhe?
Wie hoch der Schreibtisch sein muss, hängt von der Höhe des Schreibtischstuhls und der Größe der sitzenden Person ab. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) empfiehlt bei nicht höhenverstellbaren Tischen eine Höhe von 72 Zentimetern – ein Mittelwert, der zwar für einen Großteil der Bevölkerung passt, aber eben keine Möglichkeit der Individualisierung bietet. Deutlich besser geeignet sind deshalb höhenverstellbare Tische. Denn auch unterm Tisch sollte genügend Platz sein, um mal die Beine ausstrecken zu können. Insgesamt gilt die Faustregel: Wenn die Unterarme bei geradem Rücken und ohne angezogene Schultern im rechten Winkel entspannt auf der Tischplatte abgelegt werden können, ist die Höhe richtig.
Sitzen oder Stehen?
Verschiedene Studien der letzten Jahre haben gezeigt: Zur Prävention von Muskel- und Skelett-Erkrankungen sind extrem höhenverstellbare Schreibtische sinnvoll, die sich im Sitzen und im Stehen nutzen lassen. Wer also nicht den ganzen Tag auf seinem Stuhl verbringt, sondern auch abseits der Pausen ein bisschen in Bewegung bleibt, kann Rückenleiden vorbeugen. Der Höhenverstellbereich des Tisches sollte laut BAuA mindestens zwischen 68 und 118 Zentimetern liegen. Eine Steh-Sitzdynamik lässt sich auch mit einem zusätzlichen Stehpult realisieren. Aber Vorsicht: Oft werden diese nach kurzer Zeit als zusätzliche Ablagefläche benutzt.
Alles im Griff?
Die Tischplatte bietet ausreichend Platz, um die wichtigsten Dinge wie Maus, Tastatur oder Telefon immer griffbereit zu haben – idealerweise sind sie ca. 40 Zentimeter vom Tischrand entfernt. Für einen ausreichenden Abstand zum Bildschirm sollte die Tiefe mindestens 70 Zentimeter betragen. Und: Nicht alles muss auf dem Schreibtisch liegen. Bücher, Ordner und Co. können ruhig ins Regal und bei Bedarf hervorgeholt werden. Das schafft nötige Freiräume, während gleichzeitig ein bisschen Bewegung in den Arbeitsalltag integriert wird.
Wohin mit dem Kabelsalat?
Mit Netzteilen für PC/Laptop, Telefon, Smartphone oder Tischleuchten kommen heutzutage schnell eine Menge Stecker und Kabel zusammen. Das sieht nicht nur höchst unästhetisch und sehr provisorisch aus, sondern kann sich auch zu einer echten Stolperfalle entwickeln. Vor allem dann, wenn mehrere Arbeitsplätze zusammengeschlossen sind. Mit integrierten Kabelschächten oder versenkbaren Flächen bieten viele moderne Schreibtischlösungen die Möglichkeit, den Kabelsalat auf diskrete Weise verschwinden zu lassen.
Wie sieht’s aus?
Ästhetik und Funktionalität sollten sich insbesondere bei Büromöbeln ergänzen. Das gilt natürlich auch für den Schreibtisch. Bequem und produktiv? Ja bitte! Aber auch optisch sollte der Schreibtisch eine gute Figur machen und zum Rest des Büros passen. Zum Glück lassen sich Größe, Ausstattung, Oberflächen oder Farben bei vielen Schreibtischen individuell konfigurieren.
Und was ist mit Tests?
Das wichtigste am Schluss: Wer über einen neuen Schreibtisch nachdenkt, sollte sich vor allem ausführlich von einem Fachmann beraten lassen. Nur so können individuelle Wünsche ausreichend berücksichtigt werden. Vor der Entscheidung sollten Sie unbedingt mehrere Modelle ausprobieren und miteinander vergleichen. Machen Sie den Live-Test und überprüfen Sie Ihren Wunschschreibtisch direkt am Arbeitsplatz auf Herz und Nieren. Seydlitz hilft Ihnen gern dabei.
Mehr zum Thema „Ergonomie im Büro und Zuhause“ finden Sie in der gleichnamigen Broschüre, welche Sie bei uns kostenlos bestellen können.
ArchiMeda Einfach und ergonomisch durchdacht: Der elektrisch höhenverstellbare ArchiMeda von Vitra (Design: Alberto Meda) bringt den gesunden Wechsel von Sitzen und Stehen ins Chefbüro – und eignet sich auch als Besprechungstisch.
LO Choice
Gute Wahl: Die Arbeits- und Besprechungstische „LO Choice“ von Lista Office (Design: greutmann bolzern) sorgen für Ergonomie auf höchstem Niveau. Erhältlich in diversen Ausführungen – mit oder ohne stufenlose Höhenverstellung – erfüllen sie die Anforderungen an ein modernes Büro.
HS2 PR (Bild ganz oben)
Von Montana: Fürs Büro und den Heimarbeitsplatz entwarfen Peter J. Lassen und Joakim Lassen – Vater und Sohn – gemeinsam diesen elektrisch höhenverstellbaren Arbeitstisch. Der HS2 PR erfüllt die Anforderungen der EU und des Arbeitsaufsichtsamtes an einen flexiblen und ergonomischen Arbeitsplatz – erhältlich in verschiedenen Ausführungen.
10 Thesen zum effizienten Büro
von Klaus Seydlitz
6. Mai 2010
Motivation und Kommunikation sind zentrale Aspekte moderner Bürogestaltung. Lesen Sie hierzu 10 Thesen von Seydlitz:
1. Leistung braucht ein Zuhause
Studien belegen: Mitarbeiter in einem optimal gestalteten und ausgestatteten Büro arbeiten deutlich produktiver als diejenigen in einer mangelhaften Office-Umgebung. Nach einer Fraunhofer-Studie kann dieses Leistungsplus mehr als 35 Prozent erreichen. Mehr Qualität entsteht besonders dort, wo ganzheitliche Sichtweisen zum Tragen kommen und ein maßgeschneidertes Gestaltungskonzept konsequent umgesetzt wird. Das belegt auch unsere Erfahrung.
2. Flexibilität ist Trumpf
Für unsere Büros sind die gleichen Maßstäbe anzulegen wie für uns, die wir darin arbeiten: Sie müssen flexibel sein, kommunikativ, mobil, effizient und vernetzt. Und sie dürfen sich nicht über die Kosten aus dem Markt bewegen. Mobiliar, Technik und Konzepte dafür gibt es längst. Wer sich professionell beraten lässt und bereit ist, neue Wege zu gehen, erreicht mehr für sein Unternehmen. Dazu ist es notwendig, sich die richtigen Fragen zu stellen.
3. Die richtigen Fragen stellen
Wie hat sich die Arbeit in Ihrem Büro mit den Jahren verändert? Wo und wie gibt es formelle/informelle Gespräche; welche Rolle spielt Teamarbeit? Wie, denken Sie, könnte Ihr Büro/Verwaltung produktiver arbeiten? Worunter leidet die Produktivität am meisten? Was an Ihrem jetzigen Büro ist erhaltenswert? Welche Anforderungen (z. B. Ablagekonzept) müssen Ihre Arbeitsplätze erfüllen? Welche Anforderungen stellen die Organisation, künftiges Wachstum, Job-Profile?
4. An morgen denken
Nichts bleibt wie es ist – das einzig Beständige ist der Wandel. Kompetente Beratung durch den creativen inneneinrichter und die richtige Investition an der richtigen Stelle helfen, mit relativ geringem Aufwand auch künftige Veränderungen zu berücksichtigen. Das bieten frappierende Vorteile nicht nur hinsichtlich der Benutzereffizienz, sondern auch hinsichtlich der Raum- und Kosteneffizienz.
5. Corporate Identity ist wichtig
Das Büro ist eine wichtige Plattform, um Ihrer Haltung Ausdruck zu geben. Damit ist es weit mehr, als eine „Arbeitsoberfläche“, die Sie Ihren Kunden zeigen. Für beide, Kunden und Mitarbeiter, setzen Sie mit der Gestaltung Ihrer Arbeitsräume ein klares Signal, wie Sie Arbeit verstehen, wie Sie mit Ihren Mitarbeitern umgehen und was Ihnen besonders wichtig ist.
6. Aus weniger Fläche lässt sich mehr machen
Zeitgemäße Büroflächen sind teuer. Heute und erst recht in den kommenden Jahren geht es darum, an Flächen zu sparen, dafür aber die Aufenthaltsqualität im Büro zu steigern. Wie es machbar ist, Mitarbeitern auf geringerer Fläche effizienteres und kreatives Arbeiten zu ermöglichen, wissen unsere Innenarchitekten.
7. Nachhaltigkeit – ein Gebot unserer Zeit
Natur, Nachhaltigkeit und Sinnlichkeit gehört die Zukunft – auch im Büro. Im Auftrag der Kölnmesse wurden Büronutzer und Entscheider auf der Fachmesse Orgatec befragt, was sie von zukünftigen Arbeitswelten erwarten. Der Wunsch nach einer natürlicheren Umgebung am Arbeitsplatz geht einher mit der Erwartung, dass Stress in der Wissensgesellschaft weiter zunehmen wird, Arbeitsbedingungen flexibler werden und mehr Selbstorganisation und Eigenengagement gefordert werden.
8. Gutes Licht merkt man nicht
Neue Technologien machen das Kunstlicht immer wirtschaftlicher, energetisch effizienter und somit auch nachhaltiger. Zugleich wird immer mehr Fachwissen nötig, um den schönen Schein zu beherrschen. Denn hier sind viele Faktoren im Spiel: neben der Leuchte selbst auch ihr Licht plus dessen Wechselwirkungen mit Architektur, Wandfarbe, Mobiliar, anderen Leuchten und dem Tageslicht. Auch hier ist der einfachste Weg der beste: Fragen Sie uns!
9. Kollege Akustik arbeitet mit
Besonders Menschen, die im Team arbeiten und Informationen teilen müssen, profitieren von der schnellen, unkomplizierten Kommunikation im Büro. Leistungsstarke Akustikelemente dämpfen dabei nicht nur wirksam den Geräuschpegel und helfen Stress vermeiden, sondern bieten auch diverse Zusatznutzen, z. B. als Raumteiler oder Pinnwand. Eine große Auswahl an Materialien, Formen und Dimensionen sorgt für optische Flexibilität.
10. Mit Leasing finanziert man steuergünstig
Clever statt klassisch: Für Autos oder Computer hat sich Leasing als erfolgreiches Finanzierungsinstrument längst durchgesetzt. Mehr und mehr wird es auch für Büromobiliar interessant – aus guten Gründen. Neben den klassischen Leasing-Vorteilen trägt dazu auch die geänderte Steuergesetzgebung bei. Besonders nach dem Wegfall der degressiven Abschreibung seit 1. Januar 2008 gestaltet sich Büromöbelleasing für viele Betriebe durch höhere wirtschaftliche oder steuerliche Spareffekte noch attraktiver.
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