Das Museum für angewandte Kunst in Frankfurt/Main zeigt bis 5.September “less and more”
Das Designethos von Dieter Rams…
Wenn im Sommer die Abende länger sind, kann man den Feierabend wunderbar auf dem Sofa verbringen. Aber bitte draußen an der frischen Luft. Seydlitz stellt Ihnen einige Outdoor Möbel vor.
Der Konfigurator von Montana ist online. Seydlitz-Kunden können ab jetzt ihr Wunschmöbel selbst entwerfen..
Die Begeisterung für gutes Handwerk spürt man seinen leuchtenden Augen ab. Wenn er in der Werkhalle ist – unserer Schätzung nach mehrmals am Tag – prüft er mit zielsicherem Blick die soeben gefertigten Matratzen und Betten. Jede Naht muss sitzen. Das erwartet Axel Schramm – und das bekommt er auch.

Also bei uns in der Theaterstraße ist der Frühling jetzt da….naja.. jedenfalls in Form von frischen Entwürfen klassischer Wohnaccessoires aus Skandinavien.
Rudolf Pütz schaut auf seine Armbanduhr. “Bitte nehmen Sie wieder Platz, meine Damen und Herren!” Die Kaffeepause darf nicht überzogen werden, dazu ist das Programm viel zu voll mit Beiträgen und Informationen. Und der Vitra-Geschäftsführer hat Recht. Die kleine Gruppe seiner Top Händler in Deutschland hört gespannt zu, als er das VitraHaus vorstellt.
15 Jahre E15: Die deutsche Premium-Designmarke feiert ihr 15-jähriges Bestehen
Tische, Stühle, Hocker, Bänke, Sessel, Betten, Sofas, Beistelltische, Regale, Bürorollcontainer, Sideboards, Kommoden, Teppiche, Leuchten, Tabletts, Spiegel, Waschtische, Handtuchhalter…
Seit vielen Jahren ist das Unternehmen Tecta aus Lauenförde einer der wichtigsten Lieferanten von Seydlitz. Jetzt wurde die gute Zusammenarbeit durch Tecta-Geschäftsführer Axel Bruchhäuser geadelt.
Wir sind vorbereitet. Mit vielen sofort lieferbaren Artikeln helfen wir allen, die nicht lang warten wollen…

…und zwar ohne Zeiger und ohne Ziffern. Unser Team war begeistert, als uns dieser extravagante Zeitmesser eines Herstellers im badischen Schwäbisch-Gmünd präsentiert wurde. Fern ab vom klassischen Uhrzeigersinn tickt diese Uhr anders. Sie schwebt an der Wand oder steht formschön auf Ihrem Wohnzimmertisch.
Nils und sein Fahrrad und sein Volvo und der Zipfred
von Klaus Seydlitz
3. September 2010
Er kommt wie meistens gegen 14.00 Uhr in unseren Showroom und lehnt sein Klapprad an den Tresen. Grauslige Fahrt, sagt er, hat fast die ganze Zeit geregnet. Sein legendärer alter Volvo hat ihn dennoch sicher hergebracht. Er parkt ihn am Stadtrand und bewegt sich dann auf Pedalen weiter – und das macht er in ganz Deutschland so. Nils Holger Moormann liebt es unkonventionell. So kann es beispielsweise sein, dass er zu irgendeinem Designgipfel in die USA fliegt, um vor Ort mit der eigens eingeflogenen Harley-Davidson weiterzuknattern. Nicht, um aufzufallen, sondern schlicht, um Zeit zum Knattern zu haben. Warum nicht das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden?

Moormann ist Produzent. Nicht Produzent im Sinne eines Fabrikanten, sondern im Sinne ähnlich eines Filmemachers - ein Produzent, der es Designern ermöglicht, dass ihre Entwürfe umgesetzt und in Serie produziert werden. Produzieren macht ihm sichtlich Spaß. Er berichtet gern und viel von neu entwickelten Produkten und verschweigt dabei auch keine kleinen Pannen – es ist ganz normal, dass bei der Entwicklung von Serienprodukten mal was schiefgeht oder er auf einer Charge unbrauchbaren Wackelbrettern sitzenbleibt. Aber vor allem berichtet er von Spaß bei seiner Arbeit.

So baut er zum Beispiel nebenbei ein Hotel, besser eine Herberge. Da ihm offensichtlich kein Name einfällt, nennt er selbige berge, also Herberge ohne Her… Die Zimmer bzw. Wohnungen sind natürlich feinstes Moormann Design. Mit Liebe zum Detail entsteht hier aus einem baufälligen alten Haus ein Gebäude, welches sich wunderbar in die Umgebung einfügt und eine herrliche Spannung zwischen Architektur und Inneneinrichtung in sich birgt. Moormann selbst ist Leseratte – entwarf auch entsprechend viele Lese- und Lebemöbel – und so gibt es natürlich von ihm ausgesuchte Bücher in jedem Quartier. www.moormann-berge.de.

in der berge, foto moormann.de
Und nun ist er (heute, siehe oben) halt da. Er stellt mir einen Stapel Kataloge auf den Tisch: Verteil die mal unters Volk, es kommt bald ein neuer raus, meint er. Und seine Kataloge gehen weg wie warme Semmeln. [Anm.: Kaum legen wir nach seinem Besuch einige Exemplare aus, sind sie auch schon vergriffen. Und die Bezeichnung Kataloge ist stark untertrieben – Fetter Bildband wäre treffender…]
Die Druckwerke von Nils Holger Moormann sind durchweg sehenswert. Jeder noch so kleine (der kleinste hat die Größe einer Streichholzschachtel) Katalog sprüht vor Ideen und Kreativität. Schon beim ersten Blättern merkt der Leser, dass es Moormann längst nicht mehr nur auf schnöden Kommerz ankommt, sondern um das Erzählen von Geschichten. So erhalten wir im Laufe der Jahre eine stattliche Anzahl von sammlungswürdigen Moormann-Episoden. Ein Heftchen mit der Bezeichnung „Der Elch und die lieben Böcklein“ beispielsweise – eine Comic-Geschichte über einen gewonnenen Rechtsstreit mit einem Möbelhauskonzern aus Skandinavien…. Die alten Schweden kopierten einfach eines seiner Produkte.

Kopiert wird er im Übrigen oft und gern – aber über das Meiste regt er sich kaum auf, trifft sich stattdessen lieber zu einer launigen Fotosession mit Konstantin Gricic und/oder Axel Kufus, fährt zu Jurytätigkeiten quer durch Deutschland oder kauft – wie jüngst geschehen – ein halbes Industriegebiet, um sein Lager professioneller aufzustellen. Ein Investment, dass, O-Ton Moormann: …ein Schweinegeld kostet, musste aber sein, sonst hätte mir mein Geschäftspartner gekündigt. Ein feierlicher Festumzug aller seiner Regale und Stühle folgte, und nun ist ganz Aschau wieder glücklich.
Heute reden wir viel über Design. Über seines. Über das seiner Designer. Über die Kabelbinder, die den neuen Pappholzstuhl Zipfred zusammenhalten. Und wir reden auch über andere Hersteller. Denn so ist Nils Holger Moormann auch: Wenn jemand gute Dinge produziert, würdigt er das gern. Da gibt es kein Konkurrenzdenken. Sehr schnell erkennt er, ob ein Produkt eine Chance verdient und – auch eine Chance am Markt hat. So geht er an einem Regal eines dänischen Herstellers vorbei und sagt: Das ist ein gutes Produkt. Verkaufst Du oft, gell? Ich: Ja. Diese Art von Unaufdringlichkeit ist mir sympathisch. Klar: Verkaufen will er natürlich auch. Also, seine Neuheiten- sammlung (Multimediapräsentation mit Farbkopien auf Pappe) muss ich mir schon anschauen. Tu ich auch gern.
So. Und dann sitzt er mir gegenüber und schnauft: Du bist ein Verrückter, Klaus, weißt Du. Möbel verkaufen…Hättest lieber in die Werbung gehen sollen…. Das sagt er fast jedes Mal. Aber wo ich ihm erkläre, dass es doch so viel Spaß macht, einzurichten und es genau diese Begegnungen sind, die unseren Job aus der Normalität heraus zu etwas Besonderem werden lassen, da grinst er und packt seine Tasche.

Bitte stöbern Sie unbedingt auf moormann.de, in unseren Schubladen und im persönlichen Gespräch nach den angenehmen und nützlichen Produkten von Nils Holger Moormann.
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Time out…mein Lieblingsplatz
von Hilger Kuhtz
24. August 2010
Wer braucht nicht mal eine Auszeit? Zum größten Luxus, den wir uns gönnen können, gehört es doch, ab und zu für eine Weile ganz in der eigenen Gedankenwelt zu versinken. Einfach nur die Seele baumeln zu lassen – oder völlig ungestört die Medienvielfalt zu genießen. Seydlitz stellt wohnliche Rückzugsorte zum Lesen, Lauschen und Denken vor, in denen Sie den Rest der Welt für einen Augenblick ausblenden können.

Sessel „Kubus 8020“ von Wittmann, Entwurf Josef Hoffmann; Beistelltisch „Tod“ von Zanotta, Entwurf Todd Bracher 2005; Bodenleuchte „Fil de Fer“ aus der Out-Kollektion von Cattelani&Smith, Enzo Cattelani; Tischleuchten „A touch of red” von Terzani, Entwurf Bruno Rainaldi

Hochlehnsessel „Organic Highback“ von Vitra, Entwurf Charles Eames & Eero Saarinen; Stehleuchte „George Mobile“ von Tobias Grau; Beistelltisch „Org“ von Cappellini, Entwurf Fabio Novembre; Regal FNP von Nils Holger Moormann, Entwurf Axel Kufus

Sessel „Take a line for a walk” von Moroso, Entwurf Alfredo Häberli; Regalwand „Shift“ von B&B, Entwurf Patricia Urquiola; Tischleuchte „Tolomeo mini“ von Artemide, Entwuf Michele de Lucchi

Sofa „Shiraz“ von e15, Entwurf Phillip Mainzer und Farah Ebrahimi; Regal „Mate“, Entwurf Florian Asche, sowie Beistelltisch „Leila“, Entwurf Philippe Allaeys, ebenfalls von e15; Stehleuchte „Loft“ von Lumieres
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Sitzmöbel mit vielen Möglichkeiten: Den „Stingray Furnier“ von Fredericia, Entwurf Thomas Pedersen, gibt es in den Holzarten Eiche, Walnuss und Makassar Holz und mit Polsterung. |
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Der Sessel „Nonnamaria“ mit passendem Hocker von Flexform. Viele Modelle des italienischen Herstellers haben ihren Ursprung in traditionellen Stilelementen, die durch klare Formen auch im 21. Jahrhundert nicht an Reiz verlieren. |
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Die „Soft Pad Group“ von Vitra wurde 1969 von Charles und Ray Eames entworfen. Durch die aufgenähten Lederpolster gewinnt der Stuhl mit hoher Rückenlehne und dem dazugehörigen Hocker zusätzliche Bequemlichkeit. |
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Himmlisch: Bei „Heaven“ ist der Name Programm. Der japanische Designer Tokujin Yoshioka entwarf den extrem bequemen Sessel für Cassina. |
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Der komfortable „EJ-5 Corona“ von Erik Jørgensen wirkt auf dem ersten Blick wie eine Skulptur. Das Design stammt von Poul M. Volther aus dem Jahr 1964. Das matt verchromte Gestell und die vier gepolsterten Sitzschalen unterstützen die Anatomie des menschlichen Körpers. |
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