Vor der Kultivierung der Kartoffel im europäischen Raum war der Nussbaum ein wichtiger Nahrungsmittellieferant. Nüsse – im Besonderen die Walnuss mit ihrem hohen Fettanteil und den wertvollen Mineralstoffen – waren hoch geschätzt und begehrt. So wurde der Nussbaum auch im gesamten europäischen Raum, bis ins östliche Mittelmeergebiet über die Balkanhalbinsel nach Vorder- und Mittelasien angepflanzt.
Mit neuem Furnier aus amerikanischem Nussbaum. Der Eames Lounge Chair ist nicht nur der bekannteste Entwurf des amerikanischen Designerpaares Charles und Ray Eames. Der 1956 lancierte Sessel ist zugleich einer der grossen modernen Möbel-Klassiker, für die sich mittlerweile Generationen von Nutzern immer wieder aufs Neue begeistern konnten.
Interessant zu beobachten, wie intensiv sich die bewegte Darstellung einer Person der Form und Aussage eines Objekts angleicht. Ein Tanz auf dem Ei.

Mystik verliehen
von Matthias Friedrichs
30. Oktober 2009
Objekt von Seydlitz gewinnt Think Forward Wettbewerb
Seydlitz realisierte eines der größten Objekte in Deutschland mit dem Haftextil Gecko von creation baumann. In der Synagoge „Etz Caim“ in Hannover wurden 4,20 m hohe Glaswände mit dem Gecko Crypta versehen. Ingesamt sind 150 lfm Gecko in perfekter handwerklicher Qualität von unseren Raumausstattern verarbeitet worden. Seydlitz liefert nicht nur Designmöbel und Büromöbel! Seydlitz stattet komplett aus….
Das Objekt hat den „GECKO: Think Forward“-Wettbewerb“ gewonnen:
Der Wettbewerb „GECKO: Think Forward“ zeigt beispielhaft, wie vielseitig, spannend und innovativ das neuartige Textil GECKO genutzt werden kann. 21 Teilnehmer aus der Schweiz, Österreich, Dänemark, Deutschland, Irland und den USA folgten der Einladung von Création Baumann, die zahlreichen Möglichkeiten des Materials anhand realisierter Projekte aufzuzeigen. Der Wettbewerb ist insgesamt mit 22’500 Euro dotiert worden. Er richtete sich an Architekten, Planer, Bauingenieure und Innenarchitekten. Zur fünfköpfigen Fachjury zählte neben Philippe Baumann, Inhaber und CEO von Création Baumann, Aurel Aebi vom Designstudio Atelier Oï in Neuveville, Daniel Zehntner vom Zürcher Designatelier Eclat, Andreas Bründler vom Basler Architekturbüro Buchner Bründler und Ulrike Kunkel von der
deutschen Zeitschrift db deutsche bauzeitung zur Jury. „Die Qualität der eingereichten Arbeiten war solide und ästhetisch ansprechend“, erklärt Philippe Baumann. Im festlichen Rahmen wurden am 20. August in Langenthal die besten Arbeiten in den drei
Kategorien „Funktionalität“, „Ästhetik“ und „Innovation“ prämiert. Der Preis in der Kategorie
„Funktionalität“ ging an Ahrens Grabenhorst Architekten aus Hannover. Das Architekturbüro wurde ausgezeichnet für die Innengestaltung von „Etz Chaim“, dem Gemeindezentrum und der Synagoge der Liberalen Jüdischen Gemeinde in Hannover. Im Synagogenraum im Obergeschoss wurden 4,20m hohe Glasscheiben mit Bahnen aus dem weissen Hafttextil „GECKO CRYPTA“ bespannt. Die Oberfläche des Textils bricht das Licht, taucht den Raum in eine samtweiche Lichtstimmung und löst die architektonischen Grenzen auf. „Es ist ein stoffliches, diffuses Licht, das den Raum definiert“, sagt Aurel Aebi zur Entscheidung der Jury. „Durch die Struktur wird eine ganz besondere Lichtwirkung erzeugt. Kurzum: Es ist ein stringentes Projekt mit einer grossen Finesse.“ „GECKO ist uns einfach zugelaufen“, sagt Preisträgerin Gesche Grabenhorst. „Wir haben ein Material gesucht, um dem Raum eine Mystik zu verleihen.“
Gecko funktioniert aber auch als Blend und Sichtschutz, für das es eigentlich konzipiert wurde. Gecko setzt neue Standards für die flexible Gestaltung und jederzeit neuen Sicht- und Blendschutz. Das innovative Textil wird mühelos auf Glasflächen angebracht. Oder wieder weggenommen. Und wieder angebracht. Sekundenschnell, ohne Rückstände, ohne Hilfsmittel
Gecko haftet mittels einer adhäsiven Rückenbeschichtung auf allen porenfreien Oberflächen. Besonders geeignet und erprobt ist jedoch eine Anwendung auf unstrukturiertem Floatglas.
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Einzigartige Zeitzeugen aus einer vergangenen Epoche
von Klaus Seydlitz
29. Oktober 2009
Vor der Kultivierung der Kartoffel im europäischen Raum war der Nussbaum ein wichtiger Nahrungsmittellieferant. Nüsse – im Besonderen die Walnuss mit ihrem hohen Fettanteil und den wertvollen Mineralstoffen – waren hoch geschätzt und begehrt. So wurde der Nussbaum auch im gesamten europäischen Raum, bis ins östliche Mittelmeergebiet über die Balkanhalbinsel nach Vorder- und Mittelasien angepflanzt.

Der „französische Nussbaum” wurde durch die napoleonischen Feldzüge, ebenfalls als Nahrungsmittelliefernt für die Heere, in ganz Europa weiterverbreitet.
Auch der ‚kaukasische Nussbaum’ erlebte eine ähnliche Kultivierung, aus den Bergwäldern im Kaukasus wurde er immer mehr in Europa eingeführt. Im Staatsgebiet der K. u. K. Doppelmonarchie angekommen wurde er im damaligen, grossflächigen Österreich-Ungarischen Vielvölkerstaat unter Franz Joseph I. im ganzen osteuropäischen Raum verbreitet.
Die K. u. K. Monarchie ist längst Geschichte, die Bäume sind geblieben.
Diese heute bis zu 150 Jahre alten Bäume stammen aus dem heutigen Slowenien und sind so einzigartige Zeugen einer bewegten Geschichte.
Die Bäume sind aussergewöhnlich kräftig in Farbe und Zeichnung, praktisch komplett verkernt und haben eine Stammlänge von bis zu 3 Meter. Eine Selektion dieser Stämme hat unsere Partnerfirma Zoom by Mobimex nun exclusiv auf Lager. Bereit dafür, Ihnen daraus einen ungewöhnlichen und persönlichen Tisch zu fertigen…

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